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Albrecht Mälzer
⭗ Was die Grünen so sagten:
Diesel kostet an unserer Tankstelle jetzt 2,51€/Liter
... also beinahe 5 Deutsche Mark pro Liter.
⭗ Denkanstoß zur Wahl in Sachsen-Anhalt
Ali Ertan Toprak, 56, ist Ale­vit und Kur­de und Eh­ren­prä­si­dent der Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft der Mi­gran­ten­ver­bän­de. In der Wo­chen­zei­tung „Die Zeit” vom 10. Sep­tem­ber 2026 fin­det man un­ter dem Ti­tel Lie­be Par­tei­en der Mit­te! ei­nen Gast­bei­trag von ihm, der mit den Wor­ten be­ginnt:

»Die AfD hat ge­won­nen. Und Ihr, lie­be Par­tei­en der Mit­te, mei­ne lie­ben Par­tei­freu­nde von der CDU, seid ent­setzt? Wenn Euch die­ses Wahl­er­geb­nis wirk­lich schockiert, dann habt Ihr in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht zu­ge­hört.
Ich mei­ne nicht den Um­fra­gen oder den Talk­shows, son­dern den Wäh­lern selbst. Den Men­schen auf dem Land. Den Ar­bei­tern in der Stadt. Den Fa­mi­lien, die je­den Mo­nat rech­nen müs­sen. Denj­e­ni­gen, die Angst vor Kri­mi­na­li­tät ha­ben. Die sich fra­gen, ob ih­re Kin­der noch die­sel­ben Chan­cen ha­ben wer­den wie sie selbst. Den­je­ni­gen, die Angst vor ei­nem Krieg mit Russ­land ha­ben. Und vor al­lem je­nen, die ir­gend­wann auf­ge­hört ha­ben, Euch zu ver­trau­en... .«

Er spricht aus, was ich auch oft höre, wenn ich mich mit mei­nen Pa­ti­en­tin­nen und Pa­ti­en­ten un­ter­hal­te, näm­lich, dass die Men­schen das Ge­fühl ha­ben, nie­mand hö­re ih­nen zu und nie­mand in­te­res­sie­re sich für ih­re Si­tu­a­tion.
Da hilft es auch nichts, wenn ich die­sen Men­schen er­klä­re, was ich als jun­ger Mensch ge­lernt ha­be, näm­lich, dass es in der De­mo­kratie ja un­ser al­ler Auf­ga­be ist, dass wir un­se­re Sor­gen und Mei­nun­gen mit un­se­ren Volks­ver­tre­tern be­spre­chen und dass es nicht ein­fach hilft, wenn man am Wahl­tag ir­gend­wo sein Kreuz­chen macht, ... dass De­mo­kra­tie vom En­ga­ge­ment von uns al­len lebt und nur funk­tio­niert, wenn wir uns für un­se­re Be­lan­ge ein­set­zen.

Die Par­tei­en ... und wir al­le ... müs­sen uns zu­sam­men­tun und ein­an­der zu­hö­ren und mit­ein­an­der re­den.
⭗ Am 06.Juli 2026 verstarb unser Freund Stephan Winkler.
Die Angehörigen vermerkten auf der Anzeige:
Und ir­gend­wo sind im­mer Spu­ren Dei­nes Le­bens: Ge­dan­ken, Bil­der, Au­gen­blicke, Ge­füh­le
Sie wer­den uns im­mer an dich er­in­nern und dich da­durch nie ver­ges­sen las­sen.

Wir trau­ern mit ih­nen um

Stephan „Winki” Winkler

* 13. 07. 1956  —  † 06. 07. 2026
Am 07.August war die Trauerfeier auf dem Zentralfriedhof in Lauchhammer Mitte.
Dieses Lied von der Gruppe Versengold und ...
Don't stop me now! von der Gruppe Queen wurden auf der Trauereier gespielt.
Es begann am 20.März 2014 mit der Besetzung der Krim ...
... seit dem 24.Februar 2022 wird wie­der ge­kämpft und das E­lend geht auch jetzt wei­ter, es ist kein En­de in Sicht!

Ich sag's auf ukra­i­nisch: днів війни в Укра­їні за на­ка­зом Во­ло­ди­ми­ра Пу­ті­на!
Ich sag's auf rus­sisch: дней вой­ны на Укра­и­не по при­ка­зу Вла­ди­ми­ра Пу­ти­на!
Ich sag's auf deutsch: Tage Krieg in der Ukra­ine auf Be­fehl von Wla­di­mir Pu­tin!
Warum das so ist, ver­su­che ich mir so zu er­klä­ren:
In der Aus­ga­be 05/2023 der Wo­chen­zei­tung Die Zeit vom 26. Ja­nu­ar 2023 konn­te man ei­nen Ar­ti­kel ih­res in Mos­kau le­ben­den au­ßen­po­li­ti­schen Kor­res­pon­den­ten Mi­cha­el Thu­mann mit dem Ti­tel »Der Preis der Ra­che« le­sen. An­hand die­ses Tex­tes wurde für mich erst­mals die Psy­cho­dy­na­mik ver­ständ­li­cher, die Pu­tin da­zu ge­trie­ben ha­ben könn­te, sich auf die­sen Wahn­sinns­krieg ein­zu­las­sen und sein Land zu ru­i­nie­ren. Mi­cha­el Thu­mann führt auf, was wir im Westen gar nicht so rich­tig ver­stan­den ha­ben: Für Pu­tin be­deu­te­te der Zer­fall der Sow­jet­uni­on ei­ne ma­xi­ma­le Krän­kung 1. Dass die bal­ti­schen Staa­ten, Po­len, Tsche­chien und die Slo­wa­kei und letzt­lich nach der Mai­dan-Re­vo­lu­tion auch die U­kra­i­ne dem Sow­jet­reich ab­trün­nig ge­wor­den sind, das ist in Pu­tins Welt­bild die Ka­ta­stro­phe schlecht­hin. Zu Zei­ten, als er das nicht so sah und äu­ßer­te, gin­gen in Russ­land sei­ne Be­liebt­heits­wer­te in den Kel­ler. Seit er sich wie­der als Ver­tei­di­ger der al­ten Ord­nung ge­rier­te, stie­gen sei­ne Be­liebt­heits­wer­te wie­der. Sein Han­deln macht nur Sinn, wenn man es in die­sen Zu­sam­men­hän­gen sieht. Mit al­len Mit­teln muss er al­so die zen­tra­le Füh­rungs­rol­le Russ­lands wie­der­her­stel­len. Das hat für ihn o­ber­ste Pri­o­ri­tät.
1 Das russische Wort »обида« (obida) bedeutet Kränkung/Beleidigung
⭗ KI in der Ausbildung von Pflegehelfern in Deutschland im Jahre 2026
Die Ar­beits­agen­tur för­dert lo­bens­wer­ter Wei­se die Aus­bil­dung zur Pfle­ge­hel­fe­rin/zum Pfle­ge­hel­fer. In dem Be­ruf gibt es ei­nen gro­ßen Man­gel an Ar­beits­kräf­ten.
Nach ei­nem Prak­ti­kum im Kran­ken­haus fin­det hier in ei­nem Ort in Bran­den­burg die Pfle­ge­hel­fer-Aus­bil­dung als On­li­ne­kurs statt. Alle paar Wo­chen gibt es ei­ne Über­prü­fung des Wis­sens­stan­des, eben­falls on­line. Wer die Fra­gen rich­tig be­ant­wor­tet, hat be­stan­den und wird für den nächsten Theo­rie­teil zu­ge­las­sen. Eine münd­li­che oder schrift­li­che Ab­schluss­prü­fung gibt es nicht. Nach Ab­sol­vie­ren al­ler Theo­rie­tei­le ist man aus­ge­bil­de­te Pfle­ge­hel­fe­rin/aus­ge­bil­de­ter Pfle­ge­hel­fer und gilt als qua­li­fi­ziert für die Grund­pfle­ge, die All­tags­be­treu­ung und die As­sistenz von Pfle­ge­fach­kräf­ten,

Dem Hö­ren­sa­gen nach gibt es Aus­zu­bil­den­de, die die Fra­gen im­mer mit Hil­fe von KI be­ant­wor­ten und da­mit gut durch die Prü­fun­gen kom­men. So et­was wünsch­te ich mir für mei­ne Fach­arzt­prüf­ung. Da wä­re dann die Vor­be­rei­tung viel ein­fa­cher und stress­frei­er.

Nur pflegen lassen würde ich mich von so jemandem ungern . . .
⭗ Denkanstoß Anfang Juni 2026
In der Süd­deutschen Zei­tung vom 6./7. Ju­ni 2026 steht ein Ar­ti­kel von Mi­chael Bauch­mül­ler zum The­ma Re­form der Pfle­ge­ver­si­che­rung drin. Kon­kret geht es da­rum, dass in den ver­gan­ge­nen 10 Jah­ren die Zahl der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen von von 2,8 auf 6 Mil­li­o­nen an­ge­wach­sen ist. Das sprengt die Mit­tel der Pfle­ge­ver­si­che­rung. Für 2027 wird ein De­fi­zit von 7,6 Mil­li­ar­den Eu­ro er­war­tet. 2028 könn­te es sich auf 15,4 Mil­li­ar­den prak­tisch ver­dop­peln.
Ein Teil der Kosten ent­steht da­durch, dass Men­schen, wel­che ih­re An­ge­hö­ri­gen pfle­gen, da­für für die Pfle­ge­zeit Bei­trä­ge zur Ren­ten­ver­si­che­rung ge­zahlt be­kom­men, als wür­den sie ar­bei­ten. Die Bei­trä­ge sol­len auf 70% des bis­he­ri­gen Ni­veaus re­du­ziert wer­den.
Der pa­ri­tä­ti­sche Wohl­fahrts­ver­band spricht von ei­nem „Schlag in die Ge­sich­ter all der­je­ni­gen, die täg­lich un­be­zahl­te Pfle­ge­ar­beit leisten” — meißt Frau­en.
Ich glau­be ja, dass da­durch gar nichts ein­ge­spart wird, im Ge­gen­teil. Der An­teil der­je­ni­gen, die Ih­re An­ge­hö­ri­gen un­ent­gelt­lich pfle­gen, wird eher ab- als zu­neh­men. Dann müs­sen die, die bis­her von den An­ge­hö­ri­gen ge­pflegt wur­den, ins Pfle­ge­heim. Das ist, selbst wenn das nur ei­nen ge­rin­gen Pro­zent­satz be­trifft, wahr­schein­lich un­gleich teu­rer als die Ein­spa­rung durch die Re­form.
Rich­tig wä­re es, das Pfle­gen zu Hau­se nicht nur für An­ge­hö­ri­ge, son­dern auch für be­lie­bi­ge an­de­re Per­so­nen at­trak­ti­ver zu ma­chen - mei­ne ich.
⭗ Konzerte
Am Karsamstag wa­ren wir in der Kar­samstags­ves­per in der Kreuz­kir­che in Dres­den. Der Kreuz­chor hat ge­sun­gen. Ich bin ím­mer wie­der von der stimm­li­chen Qua­li­tät be­ein­druckt, die die­ser Chor zu­stan­de bringt.

Am Samstag, eine Woche später, hörten wir in der Peter-und-Paul-Kirche in Senftenberg ein Konzert der Meißner Kantorei.
⭗ Idee eigentlich passend zum Jahresende, jetzt unpassend im April:
Was machen mit alten schönen Kalendern? Ein­fach weg­wer­fen ist manch­mal scha­de, denn man kann die Ka­len­der nach ei­ni­gen Jah­ren wie­der­ver­wen­den! 2026 wä­ren das die Ka­len­der aus den Jah­ren 1981, 1987, 1998, 2009 und 2015. → Hier ← ist die Liste (Hier auch als PDF erhältlich!)!

Wer weit vor­aus plant, muss wis­sen: Der Ka­len­der von 2021 passt auch im Jah­re 2100 ... na ja, auch schon im kommenden Jahr → 2027

und der Ka­len­der von 2026 passt schon wie­der 2037.

Was al­ler­dings nicht funk­tio­niert, ist die kor­rek­te Zu­ord­nung der be­weg­li­chen Fei­er­ta­ge, wie Ostern und Pfingsten, da wird es dann doch Un­ter­schie­de ge­ben und es wä­re eher Zu­fall, wenn da die Ka­len­der über­ein­stim­men wür­den.
⭗ Im Januar 2026 wurde das Unwort des Jahres 2025 veröffentlicht
Son­der­ver­mö­gen
ist das Un­wort des Jah­res 2025.

Es wur­de ge­wählt, weil durch die­ses Wort die Tat­sa­che ver­schlei­ert wird, dass es ja ei­gent­lich das Ge­gen­teil von „Ver­mö­gen” be­zeich­net, näm­lich ei­ne außer­ge­wöhn­li­che Schul­den­auf­nah­me. De­bat­ten über die Not­wen­dig­keit der Schul­den­auf­na­hme wer­den er­schwert, wenn Bür­ge­rin­nen sich die­ser sprach­li­chen Ver­schie­bung nicht be­wusst sind.